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Bewegtbild online: In der Kürze liegt die Würze

2011-11-09 08:26

Digital und mobil geben den Trend in der aktuellen Mediennutzung vor. Was bedeutet das für die Bewegtbild-Vermarktung, also des einzelnen Spots? Die Antwort ist Advertising on Screen. Egal ob TV-Gerät, PC, Tablet, Smartphone oder Videowall, das Bewegtbild kann auf allen diesen Geräten vermarktet werden. Die Grenzen der Mediennutzung heben sich auf. Für werbetreibende Unternehmen eröffnen sich damit fast paradiesische Zustände, so Werbeforscher Helmut Prattes, Business Planning-Director bei Mindshare. "Denn sie können Werbung machen, egal, wo der Konsument ist, zu jeder Tageszeit und eben in der beliebtesten Form, als Spot." Aber bitte mit Vorsicht, weist der Experte auf ein entscheidendes Kriterium hin. Einen bestehenden TV-Spot mit der durchschnittlichen Länge von 22 Sekunden einfach 1:1 online zu stellen, wird von Usern nicht gerne gesehen. Sie leben im Takt mit dem Internet - schnell muss es gehen, spannend müssen die Spots sein und die Botschaft am Punkt. Das zeigt auch eines der Ergebnisse der MindMinutes, in der die abgefragte optimale Spotlänge höchstens zwischen 5 und 10 Sekunden lang sein sollte.



Pre-Roll Ad bekanntestes Werbeformat



Die Werbeformate für Video-Werbung sind zahlreich. Bewährt haben sich dabei bereits das Pre-Roll Ad, der Mid-Roll Spot und Post-Roll Spot. Ein Pre-Roll Ad ist vorgeschaltete Werbung vor dem eigentlichen Film und scheint unter den Usern am meisten akzeptiert zu sein. Immerhin kennen 40 Prozent der Befragten den Begriff Pre-Roll Ad. 30 Prozent können mit den Begriffen Mid-Roll Spot, also Unterbrecherwerbung und 24 Prozent mit Post-Roll Spot, der nach Ausstrahlung des Videos läuft, das Richtige anfangen. "Wir werten diese Zahlen als ein Indiz dafür, dass diese Werbeformen beim Konsumenten angekommen sind“.
Pre-Roll Ad, Mid- und Post-Rolls sind übrigens laut den Befragten am besten geeignet, um über Produktneuheiten zu informieren, weiters Marken und Produkte spannend zu inszenieren und so neugierig auf die Marke zu machen. Viel Raum damit für Werbetreibende, um ihre Markenbotschaften über Advertising on Screen aufmerksamkeitsstark dem Konsumenten mitzugeben.

Alle 14 Tage neu liefert die Momentaufnahmenstudie MindMinutes Stimmungen und Zahlen für aufkommende Trends. Dafür werden 200 Österreicher im Alter von 15 - 49 Jahre online befragt. Mehr dazu von Mindshare Business Planning Director und Studienleiter Helmut Prattes.

Smartphone-Nutzung plus 16 Prozent

2011-09-17 07:20

Wie sieht es aus mit der Smartphone- und Tablet-PC-Nutzung in Österreich? Und welche Möglichkeiten eröffnen sich dadurch für Werbetreibende? Mindshare Österreich ist in ihren Momentaufnahmen „MindMinutes“ diesen Fragen nachgegangen. Im Vergleich zur letzten MindMinutes-Befragung in Sachen Smartphone-Nutzung im August 2010 mit 31 Prozent besitzen jetzt 47 Prozent ein Smartphone. Auch verfügen bereits 7 Prozent der 15- 49jährigen über einen Tablet-PC. Interessant ist dieser Faktor für Werbungstreibende, denn mobile Werbeformen punkten vielfältig. Jeder zweite Smartphone/Tablet PC-Nutzer kennt „In-App Ads“ oder „Expandable Ads“. Auch „In-Game Ads“ unterbrechen die aktuelle Spieltätigkeit nicht und werden überdies als am wenigsten störend empfunden. PreRoll, also meistens ein TV-Spot vor Onlineinhalten, wird die größte Auffälligkeit attestiert. Und als besonders nützlich wird das Mobile Couponing empfunden.

Werbung in kostenlosen Apps bereits von jedem Zweiten akzeptiert

Jeder zweite findet Werbung in kostenlosen Apps in Ordnung. Im April 2011 sind es noch zwei Drittel gewesen. Ein Fünftel akzeptiert Werbung auch in bezahlten Apps. „Durch die Adressierbarkeit, den Response und die Messbarkeit unterstützen gerade Apps den Kaufentscheidungsprozess“, so Mindshare CEO Friederike Müller-Wernhart. „Dabei gilt es eine Vorwärtsstrategie mit der genauen Formulierung des Zieles, also wohin es geht, wann, womit und über welche Wege, zu entwickeln. Entscheidet diese doch maßgeblich über den App-Mehrwert.“ 

Alle 14 Tage neu liefert die Momentaufnahmenstudie MindMinutes Stimmungen und Zahlen für aufkommende Trends. Dafür werden 200 Österreicher im Alter von 15 - 49 Jahre online befragt. Mehr dazu von Mindshare Business Planning Director und Studienleiter Helmut Prattes

Schönen Urlaub mit Zeitung und Internet

2011-08-10 09:35

Auch im Inlandsurlaub möchten die Österreicher nicht auf ihre Tageszeitung verzichten. Zieht es sie allerdings ins Ausland, packen sie gerne Magazine ein oder kaufen welche vor Ort. Das ergibt die Momentaufnahmen-Studie MindMinutes von Mindshare Mediaagentur über das Mediennutzungs-Verhalten von Österreichern im Urlaub. Wird auf dem Erholungstrip weniger telefoniert? Zumindest jeder Dritte will mindestens genau soviel telefonieren wie zu Hause. Fast die Hälfte (45 Prozent) schreibt im Urlaub gleich viele oder sogar mehr SMS, wenn ein Österreichurlaub auf dem Programm steht. Bei der Internetnutzung will ein Drittel (31 Prozent) aufs Geld schauen und plant, um möglichen hohen Roaminggebühren auszuweichen,  Internetcafes und freies WLAN zu nutzen.

Chance für Werbung auf mobilen Endgeräten

"Handy und auch iPad sind immer öfter dabei“, kommentiert Friederike Müller-Wernhart, CEO Mindshare, die Ergebnisse. „Das eröffnet die Chance für in-app-advertising und location based services auf mobilen Endgeräten.“ Und wer sich als werbetreibendes Unternehmen Sorgen macht, dass Österreicher lieber jenseits der Grenzen weilen, kann entspannen. Aus Mediaanalyse-Daten hat Mindshare berechnet, dass in keiner Woche des Jahres mehr als 4 Prozent der Österreicher auf Auslandsurlaub sind.

Alle 14 Tage neu liefert die Momentaufnahmenstudie MindMinutes Stimmungen und Zahlen für aufkommende Trends. Dafür werden 200 Österreicher im Alter von 15 - 49 Jahre online befragt. Mehr dazu von Mindshare Business Planning Director und Studienleiter Helmut Prattes.

Frühstücks-TV holt auf

2011-07-24 06:50

In der Früh hören die Österreicher zwar noch immer am liebsten Radio, aber TV holt auf. Das ergibt die Momentaufnahmen-Studie MindMinutes über das Mediennutzungs-Verhalten von Österreichern am Morgen. Von den 400 Befragten im Alter von 15 – 49 Jahren geben 68 Prozent an, in der Früh zwischen 6:00 und 9:00 Uhr das Radio zu Hause oder im Auto aufzudrehen, weil sie es so gut nebenbei hören können (31 Prozent). TV liegt mit 16 Prozent noch dahinter, aber mit steigender Tendenz. So sehen knapp 50 Prozent seit weniger als zwei Jahren am Morgen fern. Und von diesen „Frühstücksfernsehenden“ stillen 66 Prozent ihr Informationsbedürfnis bei „Café Puls“, Österreichs nationaler Frühstückssendung.

TV zum Frühstück international fix


"Gut gemachtes Frühstücks-TV belebt die morgendliche Zeitschiene“, kommentiert Friederike Müller-Wernhart, CEO Mindshare, die Ergebnisse. „Aus unserer Werbeforschung wissen wir, dass Konsumenten morgens sehr offen für Werbebotschaften sind.“ Wie sehr TV bereits international in der Früh genutzt wird, zeigt ein Ländervergleich. So erreichen die klassischen Frühstücksformate von ARD, ZDF, Sat. 1 sowie die RTL-Infoformate je nach Sender Marktanteile zwischen 8 und 18 Prozent (E 14+, Quelle Fernsehepanel). In den USA liegt die Nutzung von TV und Radio in der Zeitschiene 7:00 bis 8:00 Uhr in etwa auf einem Niveau von je 13 Prozent innerhalb der Gesamtbevölkerung 12+. Und 48 Prozent der 15 – 49-jährigen Japaner informiert sich morgens zwischen 7:00 und 8:00 Uhr über das Tagesgeschehen laut der internationalen Mindshare-Studie „3D“. Also noch genügend Potential, sollte die Radio-Morgenschiene einmal nicht mehr so gut funktionieren.

Alle 14 Tage neu liefert MindMinutes, die Momentaufnahmenstudie Stimmungen und Zahlen für aufkommende Trends. Dafür werden 400 Österreicher im Alter von 15 - 49 Jahre online befragt. Mehr dazu von Mindshare Business Planning Director und Studienleiter Helmut Prattes.

Österreicher surfen immer länger

2011-06-25 14:51

Surfen, wo man geht, steht oder sitzt und das immer länger – so lautet das Ergebnis der Momentaufnahmenstudie MindMinutes über das Mediennutzungs-Verhalten der Österreicher. Dabei kam heraus, dass das Internet bereits ein Viertel der gesamten Mediennutzungs-Dauer ausmacht. Oder hochgerechnet auf die Dauer pro Tag knapp über zwei Stunden. Das Radio landet mit 113 Minuten auf dem zweiten Platz der Mediennutzung, gefolgt von Fernsehen (100 Minuten). Täglich wird eine halbe Stunde in Zeitungen und Magazinen gelesen. 
Mit ein Grund für die längere Verweildauer im Internet ist die rasche Zunahme an Diensten in den Bereichen mobiler Kommunikation, immer leistungsfähigere Endgeräte und unterschiedliche Übertragungstechniken. So haben auf die Frage nach „Wenn Sie an gestern denken: Welche Tätigkeit haben Sie ausgeführt bzw. welche Medien haben Sie genutzt?“ 55 Prozent dafür den Laptop oder das Tablet eingesetzt und 25 Prozent ihr Handy. 



Advertising on Screen

"Diese Fakten aus der MindMinutes-Befragung bestätigen uns wieder, dass der Bildschirm bedingt durch die rasante Entwicklung des Internets zum Trägermedium für Werbung wurde“, kommentiert Friederike Müller-Wernhart, CEO Mindshare, die Befunde. „Für erfolgreiche Markenführung und wirksame Mediaplanung bedeutet dies, dass Online im Mediamix schlichtweg fixer Bestandteil ist.“ Entscheidend dabei ist die Entwicklung spezifischer Angebote für mobile Endgeräte.

Alle 14 Tage neu liefert die Momentaufnahmenstudie MindMinutes Stimmungen und Zahlen für aufkommende Trends. Dafür werden 200 Österreicher im Alter von 15 - 49 Jahre online befragt. Mehr dazu von Mindshare Business Planning Director und Studienleiter Helmut Prattes.

Soziale Netzwerke profitieren mit Schnäppchen-Services

2011-05-07 15:45

Bereits jetzt kursieren in sozialen Netzen wie Facebook persönliche Empfehlungen für Einkäufe und werden von anderen Usern als glaubwürdig wahrgenommen. Das könnte mit ein Grund ein, warum soziale Netzwerke immer stärker zu Plattformen für Schnäppchenjäger werden. So sind die User des Facebook Schnäppchen-Services „Places“ am kauffreudigsten, wie die aktuellen MindMinutes von Mindshare Mediaagentur aufzeigen. Während die Cashback-Karte Lyoness 40 Prozent kennen, machen sich die drei bekanntesten Online-Schnäppchen Anbieter Places
(22 Prozent), Groupon (21 Prozent) und Dailydeal (15 Prozent) die Plätze aus. Facebook dürfte auch von seiner großen Anzahl an Usern profitieren und liegt bei der Anzahl der Nutzer mit Places (16 Prozent) vor Lyoness (13 Prozent) und Groupon (10 Prozent). Am regelmäßigsten werden Groupon und Dailydeal von ihren Nutzern auf neue Angebote hin kontrolliert. Rund zwei Drittel der registrierten User informieren sich fast täglich über die aktuellen Angebote.

Verwässern die Schnäppchen-Services mit ihren Rabatten, Bonussystemen oder Sonderangeboten die Markenidentität? 


Die Konsumenten wollen hinsichtlich ihrer Markenpräferenzen wissen, was sie wirklich brauchen und vor allem warum. „Dafür den Preis als Kriterium für erfolgreiche Markenführung zu nehmen halten wir für wenig geeignet“, so Mindshare CEO Friederike Müller-Wernhart. „Auch heute lässt sich fast jedes Produkt unterscheidbar positionieren, auch wenn der Weg dorthin länger geworden ist.“ Marken mit einem differenzierenden Leistungsversprechen profitieren im Alltag. Sie entziehen sich der direkten Vergleichbarkeit und kommen aus der Preisfalle. So lautet zum Beispiel das Markenversprechen von Volvo Sicherheit und Stabilität. Autofahrer, die darauf Wert legen, sind auch bereit für diese Marke einen höheren Preis zu bezahlen. 

Alle 14 Tage neu liefert die Momentaufnahmenstudie MindMinutes Stimmungen und Zahlen für aufkommende Trends. Dafür werden 200 Österreicher im Alter von 15 - 49 Jahre online befragt. Mehr dazu von Mindshare Business Planning Director und Studienleiter Helmut Prattes.